LED Lampe defekt: Die häufigsten Ursachen

Lampen mit LED Technik gelten als besonders robust und extrem langlebig. Trotzdem kann es vorkommen, dass eine LED Lampe entweder bereits nach kurzer Zeit, oder auch nachdem sie bereits über einen längeren Zeitraum in Betrieb war, kaputt geht. Die häufigsten Ursachen für defekte LED Lampen werden in der folgenden Übersicht erläutert.
Im direkten Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln wie Glühbirnen oder Halogenlampen können LEDs mit einer deutlich höheren Lebensdauer aufwarten. Dank der modernen Leuchtdioden Technik sind die Lampen zum einen weniger anfällig gegenüber äußeren Einflüssen wie Erschütterungen und Stößen und zum anderen ist eine Betriebsdauer von mehreren 10.000 Stunden keine Seltenheit. Trotzdem können LED Lampen kaputt gehen. Aufgrund der relativ komplexen Technik im Inneren der Lampen gibt es hier verschiedene Fehlerquellen. Dabei brennt aber nur selten die LED selbst durch, viel öfter liegen die Ursachen für einen Defekt in anderen Bauteilen, wie etwa dem LED Treiber oder dem Vorschaltgerät. Gerade bei billigen No-Name Produkten aus Fernost kommen oftmals Komponenten von niedriger Qualität zum Einsatz, die eine LED Lampe besonders anfällig für Defekte machen. LEDs von Markenherstellern sind hingegen weniger oft von Defekten betroffen. Allerdings können die Ursachen auch auf externe Störungen zurückzuführen sein, etwa Schwankungen im Stromnetz, eine falsche Installation der Lampe oder inkompatible Komponenten wie Dimmer oder Trafos.

Zu den häufigsten Problemen mit LEDs gehören folgende Situationen:

 

LED Leuchte funktioniert nicht

Funktioniert eine neu installierte LED Leuchte nicht, sollte zuerst die Elektroinstallation überprüft werden. Dabei ist zuerst einmal die Verkabelung zu kontrollieren. Mithilfe einer Durchgangsprüfung kann festgestellt werden, ob die Leuchte an die richtigen Kabel angeschlossen und korrekt mit dem Schalter verbunden ist, sodass überhaupt Strom fließen kann.

Kann ein Problem an der Elektroinstallation ausgeschlossen werden, dann ist wahrscheinlich das LED Leuchtmittel defekt. In diesem Fall sollte überprüft werden, ob sich dieses separat austauschen lässt. Beim Einbau eines entsprechenden Ersatzes muss lediglich auf den richtigen Lampensockel geachtet werden.

 

LED Lampe nach kurzer Zeit defekt

Quittiert eine LED Lampe bereits nach kurzer Zeit ihren Dienst, sollte zuerst überprüft werden, ob dies mit einer externen Beeinflussung zu tun hat. So können beispielsweise große Stromschwankungen zum Defekt einer LED Lampe führen oder es kann einfach nur die Stromversorgung aufgrund einer herausgesprungenen Sicherung unterbrochen worden sein. Ob ein Defekt der LED selbst vorliegt, lässt sich am einfachsten herausfinden, wenn man diese in einem anderen Stromkreis zum Einsatz bringt.

Sollte tatsächlich die LED selbst durchgebrannt sein, dann liegt es vielleicht einfach an einer schlechten Qualität der Lampe. Hat man bisher auf No-Name Modelle gesetzt, dann ist hier am besten der Wechsel zu hochwertigen LED Leuchtmitteln von Markenherstellern zu empfehlen.

 

LED Lampe geht an und aus

Oftmals gehen LED Lampen nicht ganz kaputt, sondern der Defekt zeigt sich darin, dass die Lampen scheinbar wahllos an und aus gehen. Wenn eine LED nach dem Einschalten flackert oder blinkt, kann dies verschiedene Ursachen haben.

Eine LED flackert nach dem Einschalten wenn Probleme mit der konstanten Stromversorgung bestehen. Das Flackern oder Flimmern einer LED wird meist sehr störend wahrgenommen. Die Ursache dafür kann entweder in der Stromversorgung oder bei der Lampe selbst gesucht werden. So tritt Flackern vor allem bei Niedervolt LED Lampen auf, die als Ersatz für Niedervolt Halogenlampen verwendet werden und einen Trafo für die Umwandlung der Eingangsspannung benötigen. Liefert der Trafo eine unsaubere und schwankende Ausgangsspannung, so kann dies die Probleme verursachen. Zudem kann eine minderwertig gefertigte LED Lampe auch zu Flackern neigen.

Eine LED blinkt nach dem Einschalten, anstatt durchgehend zu leuchten, wenn eine Störung bei der Stromversorgung besteht. Gerade bei Modellen mit Dimmfunktion können die Probleme von einem nicht geeigneten Dimmer bzw. einem nicht zum Dimmen geeigneten Leuchtmittel ausgelöst werden. Die LED Leuchtmittel müssen stets die Mindestlast des Dimmers erreichen und speziell als dimmfähig gekennzeichnet sein. Auch ein unpassender Trafo kann dazu führen, dass eine LED nach dem Einschalten nur periodisch aufblitzt und nicht dauerhaft leuchten.